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Innovation in der Logistik?!

Neue Online-Befragung zur Robotik-Logistik untersucht Potenziale von Robotern in der Logistik

Entwicklung der Robotik-Logistik von 2007 bis 2014

Als Folge der weltweit verteilten Produktion von Gütern und der zunehmenden Internationalisierung der Märkte ist seit Jahren ein starkes Wachstum in der Logistikbranche zu verzeichnen. Um im globalen Wettbewerb zu bestehen, bedarf es einer Optimierung der Produkte und Prozesse. Neben der Erweiterung und Anreicherung von Leistungen durch einen ganzheitlichen Service über die gesamte Wertschöpfungskette, werden neue Technologien und innovative Logistiklösungen nachgefragt. Dabei stehen vor allem Schnelligkeit und Flexibilität im Vordergrund.

Zwei wesentliche Trends in der Logistik:

Zum einen hat sich ein zunehmender Konzentrationsprozess vollzogen und zum anderen ist ein Trend in Richtung einer Reduktion der Verträge zum Outsourcing von logistischen Leistungen an Kontraktlogistiker zu erkennen. Die Wachstumsperspektiven für Dienstleistungslogistiker sind nach wie vor gut, jedoch ist es notwendig, sich flexibel an die jeweilige Auftragslage anzupassen.

Welche Rolle spielen in diesem Kontext die Automatisierung und im Speziellen die Robotertechnologie für die Logistik? Mit welchen Maßnahmen können die Technologien besser an die Herausforderungen des Einsatzes in der Logistik angepasst werden? Sind Roboter überhaupt die passende Antwort auf die technologischen Anforderungen?

Erkenntnisse der vergangenen Studien

Um Erkenntnisse über den Markt der Robotik-Logistik zu gewinnen, führte das BIBA - Bremer Institut für Produktion und Logistik an der Universität Bremen in Kooperation mit Partnern bereits in den Jahren 2007, 2010 und 2012 die Online-Befragung „RoboScan“ erfolgreich durch.

Kernaussage der Studie „RoboScan‘07“ ist die Erkenntnis, dass der Markt der Robotik-Logistik noch ein großes Potenzial birgt. Erst 40 Prozent der befragten Logistiker setzten bereits Robotersysteme ein. Die Hälfte der Befragten gab für einen Nicht-Einsatz den Grund an, dass: „keine Marktlösung vorhanden“ sei. Auch mit Blick in die Zukunft wurde die Kernaussage untermauert: Über 60 Prozent der Logistiker planten Roboterlösungen einzusetzen und zeigten damit, dass die Robotik-Logistik ein weitreichendes Anwendungsfeld für Forschung- und Entwicklungstätigkeiten, wie auch für Leistungen der Anbieter und Berater bietet.

Im Vergleich zu der Befragung „RoboScan‘07“ zeigte sich in der Befragung „RoboScan‘10“ eine interessante Entwicklung: Auf Grund des technologischen Fortschritts im Bereich Objekterkennung und Bildverarbeitung konnten Prozesse automatisiert werden, die 2007 noch nicht automatisiert werden konnten. Lediglich 23% gaben an, dass sie keinen Roboter einsetzen, da keine Marktlösung vorhanden sei.

In der Fünfjahresbetrachtung der Studie „RoboScan‘12“ hat sich die Robotik- Logistik nur „schleppend“ entwickelt. In dem Jahr setzten knapp die Hälfte der befragten Logistikunternehmen Roboterlösungen ein (47 Prozent). Im Jahr 2007 waren es 41 Prozent. Für Logistikunternehmen, die bisher noch keine Roboterlösung einsetzen, fehlen immer noch passende Marktlösungen allerdings planten 75% der befragten Logistikunternehmen in den nächsten fünf Jahren eine oder mehrere Roboterlösungen einzusetzen. Dabei wurde der intuitiven Roboterprogrammierung zugesprochen ein möglicher Wegbereiter für den vermehrten Einsatz von Robotern in der Logistik zu sein.

RoboScan’14

Wie hat sich die Robotik-Logistik in den vergangenen Jahren weiter verändert? Was sind die wichtigsten Kriterien und Potentiale für einen Einsatz von Roboterlösungen? Wo besteht Entwicklungsbedarf?

Die Optimierung der logistischen Prozesse schafft stetig neue Herausforderungen an die Handhabung von Gütern in der Intralogistik. Dies führt zu der Ausgangsfrage der Marktstudie „RoboScan“ zur Robotik-Logistik, wie die Robotertechnologie als ein Instrument zur Optimierung von logistischen Handhabungsprozessen eingesetzt wird und welche Anforderungen an die Technologie gestellt werden. RoboScan‘14 wird aktuelle Antworten auf die Potenziale, die die Robotertechnologie bietet, auf die primären aktuellen und zukünftigen Einsatzorte sowie auch auf den zukünftigen Handlungs- und Investitionsbedarf geben. Des Weiteren zeigt die Befragung drei Szenarien zum Schwerpunktthema „Autonome Roboter – Kooperation zwischen Mensch und Maschine“ auf. Die Befragung soll zeigen, in wie fern diese realitätsnah sind und welche anknüpfenden Ideen es dazu gibt.

RoboScan’14 wird am BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik an der Universität Bremen in Zusammenarbeit mit Pfeffermann Consulting durchgeführt. Die Studie wird von der Kieserling Stiftung gefördert.

Machen Sie mit!
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Prof. Dr.-Ing. habil. Klaus-Dieter Thoben

Geschäftsführer des BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH an der Universität Bremen
Hochschulring 20
28359 Bremen
Tel.: +49 (0)421 / 218-02
Fax: +49 (0)421 / 218-50031
Email: info@biba.uni-bremen.de